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:-) Statistik: Zahnbürste vor Auto
Die Zahnbürste ist für US-Amerikaner unverzichtbar. Das geht aus einer entsprechenden
Umfrage des Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge hervor.
Das MIT hatte 1402 Erwachsene und 400 Jugendliche zwischen Zahnbürste, Computer,
Handy, Auto und Mikrowelle wählen lassen. Bei 33 Prozent der Jugendlichen und
42 Prozent der Erwachsenen rangierte die Zahnbürste ganz vorne. Autos landeten
mit 31 und 37 Prozent auf Platz zwei. PC, Mobiltelefon und Mikrowelle stuften
Erwachsene mit je sechs Prozent als gleich wichtig ein, Jugendliche setzten
den Computer mit 16 Prozent an die dritte Stelle, gefolgt von Handy (10 Prozent)
und Mikrowelle (7 Prozent).
(bild der wissenschaft 6/2003)
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|''| Was hält wirklich jung?
Ewige Jugend und langes Leben durch Salben, Pillen, Tropfen und Spritzen - das
verspricht die Werbung. Die Empfehlungen der Alterswissenschaftler sehen dagegen
etwas mühsamer aus: - kein Tabak, wenig Alkohol - gesundes Gewicht - regelmäßiger
Sport - solide Partnerschaft - gute Ausbildung - vernünftiger Umgang mit Stress
und Konflikten. Für den boomenden Markt mit Anti-Aging-Produkten, die angeblich
das Altern stoppen oder zumindest verlangsamen können, finden die ernsthaft
forschenden Wissenschaftler nur harte Worte: "Absoluter Unsinn" (Austad), "Scharlatanerie"
(Hayflick), "Quacksalberei" (Olshansky).
(bild der wissenschaft 11/2002)
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[.] Kleine Fehler, die Sie
nur noch reizvoller machen
Die nicht ganz so perfekten Zähne. Natürlich stehen wir nicht auf eine Kreuzung
aus Frankenstein und Pitbull. Aber seit uns jede drittklassige TV-Moderatorin
mit perfekt reguliertem Gebiss anstrahlt, finden wir Frauen mit kleiner Zahnlücke
oder leichtem Überbiss um so attraktiver. Weil sie sich der Diktatur der Perfektion
entziehen. Rebellinnen sind. Weil sie unser Interesse für Lippen und Mund noch
verstärken. Und uns das gute Gefühl geben, dass auch sonst alles echt ist an
ihnen.
(elle 7/2002)
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{:} US-Forscher haben das Erbgut
des Karies-Bakteriums komplett entziffert
Oklahoma City - Das Erbgut des Kariesbakteriums Streptococcus mutans ist entziffert.
Auch die Funktion zahlreicher Gene des Keims haben US-Forscher von der Universität
von Oklahoma in Oklahoma City bereits entschlüsselt. Die vollständige Abfolge
der mehr als zwei Millionen Genom-Bausteinpaare stellt das US-Fachblatt "PNAS"
jetzt in seiner Online-Ausgabe vor. Die Forscher hoffen, dass auf dieser Grundlage
neue Vorsorgestrategien und Medikamente gegen Karies entwickelt werden können.
Bei der Analyse stellten sie unter anderem fest, dass Streptococcus mutans rund
15 Prozent seiner genetischen Information in die Steuerung der Nahrungsaufnahme
investiert. Als Konsequenz kann das Bakterium sehr viel mehr verschiedene Sorten
Zucker als Nahrung verwerten als andere im Mund lebenden Bakterien. Beim Abbau
dieser Zucker produzieren die Bakterien Säure. Diese tötet die Keime in der
Umgebung und frisst Karieslöcher in die Zähne. Von den 200 bis 300 im Mund lebenden
Bakterienarten ist Streptococcus mutans der einzige Keim, der nachgewiesenermaßen
Karies hervorruft. (Die Welt / dpa 15.10.2002)
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(-) Zahnmedizin: Und jetzt bitte weit aufmachen
[...] Sicherlich gab es vor 8000 Jahren noch keine Behandlungsstühle, wie wir
sie heute kennen. Auch wird das grelle Licht wohl eher ganz normales Tageslicht
gewesen sein. Aber eines gab es offenbar damals schon: Zahnärzte.
Die Indizien dafür fanden Archäologen jüngst in Mehrgarh, einer Ausgrabungsstätte
im heutigen Pakistan, die als der bislang früheste definitive Beweis für permanente
Besiedlung gilt. Dort entwickelte sich lange vor den Hochkulturen Mesopotamiens
eine kleine blühende Kultur mit etwa 3000 Einwohnern, die nicht nur Handel,
Ackerbau und Viehhaltung betrieben, sondern auch über ein weit reichendes medizinisches
Wissen verfügten. Als Dr. Andrea Cucina von der Universität von Missouri-Columbia
und Leiter des internationalen Forschungsteams in Mehrgarh ein dort gefundenes
Gebiss säuberte, fand er ein kleines Loch auf der Kaufläche eines Backenzahns.
Seltsam erschien dem Archäologen, dass das Loch sehr genau begrenzt war. Kurze
Zeit später wurde ein ähnliches Loch im Zahn eines anderen Gebisses entdeckt.
Als die Wissenschaftler die Zähne dann unter dem Elektronenmikroskop genauer
unter die Lupe nahmen, stellten sie Erstaunliches fest. Die Löcher wiesen konzentrische
Rillen auf, wie man sie von Bohrungen in Knochenperlen und anderen Schmuckstücken
kennt. Tatsächlich besaßen diese Löcher auch exakt den gleichen Durchmesser.
Dass die Zähne angebohrt wurden, um aus ihnen Ketten zu machen, lässt sich jedoch
ausschließen, da sich die Zähne im Gebiss der Toten befanden. Weil die Lochkanten
abgeschliffen waren, vermuten die Wissenschaftler, dass die Zähne bis zum Tod
ihres Besitzers benutzt wurden. Somit sprechen alle Puzzleteilchen zusammen
dafür, dass es sich um ein "therapeutisches Bohren" gehandelt hat. Was die Füllung
anbelangt, will sich Cucina nicht festlegen, aber wahrscheinlich ist, dass die
Löcher mit pflanzlichen Substanzen gestopft wurden.
Bislang ist noch völlig unklar, ob und wie die Patienten betäubt wurden. Es
darf also spekuliert werden, ob die urzeitlichen Dentisten Mehrgarhs sich natürlicher
Narkotika bedienten, oder ob sie ihre Patienten erst brachial dazu bringen mussten,
ihren Mund ganz weit aufzumachen.
(bild der wissenschaft 12/2001)
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|''| Aktuelle Verbraucher-Infos per E-Mail
Über die Internet-Seiten www.stiftung-warentest.de können sich Interessenten
in E-Mail-Listen eintragen und erhalten dann automatisch aktuelle Nachrichten
und Informationen in ihren elektronischen Briefkasten. Sie können aus mehreren
Themenbereichen wie Energie, Gesundheit, Finanzen und Recht auswählen. Sie erhalten
neben den aktuellen Meldungen die neuesten Untersuchungen sowie Infos über Neuerscheinungen.
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|||Beitragsbemessungsgrenze
Die Beitragsbemessungsgrenzen für die Sozialbeiträge werden durch Kabinettsbeschluss
und Zustimmung des Bundesrates jeweils zum 1. Januar den Wachstumsraten der
durchschnittlichen Bruttolöhne und Gehälter angepasst. Für die Kranken- und
Pflegeversicherung beträgt die Beitragsbemessungsgrenze ab dem 1.1.2004 in
West- und Ostdeutschland einheitlich 3.487,50 Euro (im Jahre 2003: 3.450
Euro, im Jahre 2002: 3.375 Euro, in den
Jahren 2000 und 2001: 6.450 DM in Westdeutschland und in Ostdeutschland 5325
DM). Bürger mit monatlichen Einkünften über diese genannten Beträge können sich
privat versichern.
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:-) Bonusheft
Nach § 30 Abs. 2 SGB V haben Versicherte Anspruch auf einen höheren Kassenzuschuß
bei der Versorgung mit Zahnersatz und Zahnkronen, wenn sie während der letzten
fünf bzw. zehn Jahre vor Beginn der Behandlung ununterbrochen jährliche zahnärztliche
Untersuchungen nachweisen.
Im Zeitraum bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres müssen Untersuchungen nach
§ 22 Abs. 1 (IP 1 - Individualprophylaxe) je Kalenderhalbjahr, und im Zeitraum
nach Vollendung des 18. Lebensjahres zahnärztliche Untersuchungen wenigstens
einmal in jedem Kalenderjahr nachgewiesen werden.
Entscheidend ist nicht die Durchführung von Behandlungsmaßnahmen sondern die
jeweilige zahnärztliche Untersuchung.
Das Bonusheft ist zum 01. Januar 1991 eingeführt worden, deshalb können und
müssen alle Untersuchungen durch das Bonusheft nachgewiesen werden. Bei Versicherten,
die nach dem 31.12.1978 geboren sind, gelten die Jahre 1997 und 1998 als nachgewiesen.
Beispiele bei Zahnersatz-Versorgung im Jahr 2001:
Eintrag im Bonusheft Z u s c h u ß
| |
1991 -
1999 |
50 % |
| |
1991 -
2000 |
65 % |
| |
1991 -
1995 und 1997 - 2000 |
50 % |
| |
1997 -
2000 |
50 % |
| |
1991 -
1992 und 1994 - 2000 |
60 % |
Bei Totalprothesenträgern fordern
die Krankenkassen den Nachweis der zahnärztlichen Untersuchungen ab dem Jahr
1999 bzw. 2000.
Über die Leistungen für ihre Versicherten entscheidet die einzelne Krankenkasse
in eigener Zuständigkeit. Aus diesem Grund empfiehlt es sich im Zweifelsfall,
selbst die Auskunft bei seiner Krankenkasse einzuholen.
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/.\Frühuntersuchungen
für Kinder
Seit dem 1. Juli 1999 gehören Frühuntersuchungen für Kinder zum vertragszahnärztlichen
Leistungskatalog. Sie ergänzen die bisherigen kinderärztlichen Untersuchungen
zur Früherkennung von Krankheiten vom Säuglingsalter bis zur Pubertät.
Die Frühuntersuchung ist vor allem deshalb wichtig, weil für viele Eltern die
Milchzahn-Phase ihrer Kinder noch immer ein mundhygienisches Niemandsland ist
und Zahngesundheit erst mit Beginn des Wechselgebisses thematisiert wird. Dabei
sind gesunde Milchzähne die beste Grundlage für gesunde bleibende Zähne.
Ziel der Frühuntersuchung ist nicht nur die rechtzeitige Diagnose von Zahn-,
Mund- und Kieferkrankheiten, sondern auch die Einschätzung des individuellen
Kariesrisikos, um gezielte Prophylaxemaßnahmen ergreifen zu können. Dazu gehört
auch ein optimales Fluoridangebot für die häusliche Vorsorge.
Grundsätzlich ist aber auch anzumerken, dass die nun gesetzlich fixierte Frühuntersuchung
für Kinder bis zum 6. Lebensjahr bei weitem nicht ausreicht, Karies effektiv
zu vermeiden
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